Jagdverband  Weißeritzkreis e.V.

Jagdverband Weißeritzkreis e.V. - unsere Interessenvertretung zwischen Wilsdruff und Altenberg!

Lernort Natur

Verantwortlich für die Arbeitsgruppe Lernort Natur sind:

Susann Steckel
und Kurt Reichel
kurt.reichel@web.de

http://www.jagdverband.de/lernort-natur


Wir möchten gern mit Lernort Natur (hier der Download der zugehörigen Produkte) vielen Interessierten von Klein bis Groß das Thema Natur, Umwelt und Wildtiere näher bringen, zeigen dass das Reh nicht das Kind vom Hirsch ist und wie wichtig eine gesunde Natur und Umwelt für das tägliche Leben ist.

Als aktive Naturschützer unterstützen wir viele Projekte in unserer Region in Kindergärten, Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen.


Wer gerne mehr zum Thema Lernort Natur, das Waldklassenzimmer, Waldwanderungen oder Basteln mit Naturmaterialien erfahren möchte, kann sich gern an uns wenden.

Die Mitglieder des Jagdverbandes Weißeritzkreis suchen aktiv nach weitern Multiplikatoren und Einrichtungen, die unser Netzwerk mit ausbauen möchten.

Lernort Natur

Aktuell befinden sich die beiden Lernort Natur-Koffer wieder frisch aufgefüllt in der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes. Sehr gerne können Sie sich einen Koffer für Waldspaziergänge mit Kindergartengruppen, Schulkassen o. Ä. ausleihen. Von Becherlupen über verschiedene Felle bis hin zu sehr vielen Informations-materialien ist in diesem Koffer alles drin was man braucht, um den Kindern die Natur etwas näher zu bringen.

Die Ausleihe ist unkompliziert und kann aktuell kurzfristig erfolgen: Einfach eine kurze Vorab-Information an  info@jagd-sachsen.de und schon steht der Koffer für Sie bereit zum Abholen (Versand leider nicht möglich).

Quelle: LJVSN-Geschäftsstelle

Die Generation "Selfie" sehnt sich nach Natur

Erste Ergebnisse einer Studie zu Naturbildung von Schülerinnen und Schülern 

(Berlin, 10. Juni 2016)

Die Natur steht bei jungen Leuten höher im Kurs als bisher angenommen. Wie eine erste Trend-Analyse der Studie „Fokus Naturbildung“ ergibt, verbinden Jungen und Mädchen zwischen 12 und 15 Jahren mit der Natur vor allem „Freiheit“ und „Abenteuer“. Die gerade abgeschlossene und nun in der Auswertung befindliche bundesweite Befragung von tausend Kindern und Jugendlichen stellt zudem fest, dass die Natur den jungen Menschen einen wichtigen „Ausgleich“ zu ihrem Alltag bietet. Damit räumen diese ersten Ergebnisse mit dem Vorurteil auf, Jugendliche würden sich nur für virtuelle Medien und digitale soziale Netze interessieren.

Die Attribute „Freiheit“ und „Abenteuer“ assoziieren 74 beziehungsweise 71 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen mit der Natur. Für 73 Prozent bietet sie einen „Ausgleich“ zu Schule und Elternhaus. Mehr als 80 Prozent der Befragten sitzen nicht nur vor dem Computer, sondern sind regelmäßig in der Natur unterwegs. Nur weniger als ein Drittel findet es „uncool“ hinauszugehen. Das sind die ersten Ergebnisse der bundesweiten Studie „Fokus Naturbildung“. In Auftrag gegeben haben sie die drei gemeinnützigen Vereinigungen Deutscher Jagdverband e.V., i.m.a - information.medien.agrar e.V. und Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bundesverband e.V.. Das ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung sowie die IfA-Marktforschung  haben die Befragungen durchgeführt.

"Es ist erfreulich, dass Jugendlichen mehr wollen, als nur auf das Smartphone zu starren. Die vorläufige Auswertung zeigt, dass rund drei Viertel der Befragten einen Waldausflug richtig spannend finden, wenn Förster oder Jäger etwas erklären und sie wollen sogar praktisch mitarbeiten", sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer heute auf der Pressekonferenz anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Bildungsinitiative Lernort Natur auf dem Bundesjägertag in Wolfsburg.

„Mit Spannung erwarten wir jetzt die weiteren Auswertungen unserer gemeinsamen Studie“, betonten Vertreter der drei Auftraggeber auf der Pressekonferenz. Man erhoffe sich weitere Erkenntnisse zur Einstellung der jungen Menschen in Fragen des Naturschutzes und der Naturnutzung sowie zur Jagd-, Forst- und Landwirtschaft. Auch im Hinblick auf die demografischen Details könne es interessant sein, die Ansichten junger Menschen in Städten mit denen in ländlichen und naturnahen Regionen zu vergleichen. Nicht zuletzt würden die Auswertungen der Befragungen auch die Ansichten der Kinder und Jugendlichen gegenüber dem Engagement von Eltern, Lehrern und insbesondere der hier engagierten Institutionen in der Naturbildung reflektieren.

„Für uns als Naturbildungsanbieter sind die ersten Ergebnisse der Studie sehr erfreulich. Das Interesse an Aufenthalten in der Natur ist bei Jugendlichen in Deutschland sehr groß. Die Studie zeigt aber auch, dass wir unsere Angebote hinsichtlich der Inhalte und didaktischen Umsetzung überprüfen müssen. Um noch mehr Naturbildung zu ermöglichen ist es unumgänglich, mehr Zeit für den Besuch außerschulischer Lernorte im Schulalltag zu verankern. Hier ist unser Bildungssystem gefragt!“, äußerten sich Verbandsvertreter in einer ersten Stellungnahme.

Die endgültigen Resultate der detailreichen Studie über die Beziehung junger Menschen zur Natur erwarten die Verbände bis zum Herbst 2016.

"Rund drei Viertel der Befragten finden einen Waldausflug richtig spannend, wenn Förster oder Jäger etwas erklären."(Quelle: Waschke/DJV)