Jagdverband  Weißeritzkreis e.V.

Jagdverband Weißeritzkreis e.V. - unsere Interessenvertretung zwischen Wilsdruff und Altenberg!

Die Hegegemeinschaft Wilsdruffer Land informiert

Seit der Gründung unserer HG vor mehr als 20 Jahren ist es eine schöne Tradition geworden, daß sich die Pächter, Begeher und Freunde der Jagd am ehemaligen Tag des Beginns der Rehbockjagd, dem 1. Mai , zu einem gemeinsamen Frühstück zusammenfinden.Der sogenannte "Bockaufgang" wird wechselweise von einer unserer 10 Pächtergemeinschaften ausgerichtet. Auch die Ausrichtungsorte sind ganz unterschiedlicher Art, so geht es von der freien Natur bzw. dem Wald bis hin zur Nutzung eines Dreiseitenhofes, je nach Möglichkeiten, Voraussetzungen und Wetter.

In diesem Jahr war die Pächtergemeinschaft Pohrsdorf, mit Obmann Wilfried Hahn an der Spitze, beauftragt und um es bereits vorweg zu nehmen, alle Beteiligten bis hin zu Frau Hahn, haben ihre Sache wieder sehr gut gemacht. Die Teilnehmerzahl schwankt immer so um die 30 und das sind immerhin ca. 75 % aller unserer HG - Mitglieder.

Einige Jagdkameraden gehen auch vor dem Bockaufgang noch auf Jagd und so konnten wir uns, neben 4 in der Zeit seit dem 16.04. gestreckten Böcken, auch an 2 Rehböcken erfreuen, welche früh am 1.Mai zur Strecke kamen und somit auf dem Streckenplatz begutachtet werden konnten.

Da wir seit 5 Jahren über eine Jagdhornbläsergruppe verfügen, welche auch im Rahmen des JV Weißeritzkreis aktiv ist, wurde der Bockaufgang zünftig mit dem Ruf zum Sammeln und mit dem Begrüßungsruf eröffnet. Nach dem ich alle Teilnehmer herzlich willkommen geheissen hatte, konnten ich den erfolgreichen Schützen des Morgenansitzes die Erlegerbrüche überreichen. Schließlich gab es noch das Signal "Reh tot " sowie die von allen mit Sehnsucht erwarteten Signale "Zum Essen" und "Zum Trinken" und das ließen sich die Anwesenden nicht zwei Mal sagen. Es ergaben sich vielfältige Möglichkeiten der Unterhaltung und des geselligen Beisammenseins.

Auch der Spaß kam wieder einmal nicht zu kurz und so manche jagdliche Anekdote machte die Runde.


Schließlich kamen noch einmal die Jagdhörner zum Einsatz und nach dem Grumbacher- und dem Hubertusmarsch, erklang das Signal "Auf Wiedersehen" und alle waren sich einig, die Stunden in Pohrsdorf waren viel zu schnell vergangen.

Auf ein Neues im Jahr 2018 mit der Pächtergemeinschaft Wilsdruff am "Alten Bahnhof Birkenhain"

Wolfram Niegel

Vorsitzender der HG




Wie schon mehrfach informiert, steht in der HG die Festigung des Zusammenhaltes unserer Jäger und die Aus- bzw. Weiterbildung sowohl in theoretischer als auch in praktischer Form im Mittelpunkt. Nur durch einen kameradschaftlichen Umgang miteinander kann eine HG überhaupt existieren und ihre Ziele verwirklichen. Darauf sind auch unsere Jahresarbeitspläne ausgerichtet.

So gab es im Frühjahr unser Kurzwaffenschießen auf den Bahnen in Freital - Pesterwitz. Weidgenosse Jürgen Petzsch hatte wieder die Vorbereitung und Durchführung übernommen. Mit der Beteiligung von 15 Schützen waren wir eigentlich sehr zufrieden. Nach einigen Übungen auf die Ringscheibe konnte Jeder selbst entscheiden wann er die für den Wettbewerb zählenden 5 Schuß auf die 10-er Ringscheibe abgeben wollte. Dabei zeigte sich wieder einmal, daß bei einigen Schützen die Hand nicht mehr so zielsicher war, als es um die Wertung ging.

Schließlich konnte sich Andreas Gerigk mit 42 Ringen den Pokal sichern. Die Plätze 2 und 3 gingen an Joachim Beyer mit 41 und an unseren Jungjäger Jörg Neumann mit 40 Ringen.

Unsere Jägerstammtische sind fast immer themenbezogen und sollen zur Diskussion anregen. Im April war es wieder einmal so weit und es ging um Wildbrettverwertung und Wildbrettverarbeitung. Hier wurde zunächst an Hand von filmischen Beispielen gezeigt, wie es der Fachmann machen würde und was am Ende dabei für Ergebnisse herauskommen können. Nun hat aber nicht jeder Jäger solche guten Voraussetzungen für das Verwerten des Wildes bis zum letzten Knochen. Hier waren nun unsere Mitglieder der HG gefragt, wie sie das bei sich handhaben und welche Erfahrungen sie vermitteln konnten. Es gab eine lebhafte Diskussion und es wurde deutlich, daß Wild ein hervorragendes Lebensmittel ist. So sollten alle Möglichkeiten auch für die längerfristige Aufbewahrung und vielleicht auch für die Aufwertung des Fleisches und seiner Verarbeitungsstufen genutzt werden. Nicht nur der Frischverkauf spielt dabei eine Rolle. Schließlich gibt es auch Zeiten, wo der Verkauf an die Konsumenten nicht so gut läuft. Hier gilt es Alternativen zu nutzen wie z. B, einfrieren, pökeln, räuchern, smookern oder auch Wurstherstellung als Bratwurst und als eingekochte Büchsenwurst. Sicherlich macht das mehr Arbeit, als wenn das Fleisch direkt verkauft wird, man kann damit auch nicht reich werden. Am Ende hat man aber mit seinen Händen etwas geschaffen, was andere gern kaufen oder womit man anderen als Geschenk eine Freude machen kann. Auch als Eigenverzehr schmecken diese Produkte immer wieder gut.

 Bei diesem Stammtisch konnten wir, im Beisein des Vorsitzenden unseres KJV Bernd Hänel, auch zwei neue Mitglieder in den LJV Sachsen aufnehmen, ihnen Präsente überreichen und ihnen viel Weidmanns Heil in ihrer jagdlichen Zukunft wünschen.

Weidmanns Heil

Wolfram Niegel
Vorsitzender der HG





Jägerweihnacht in historischem Ambiente

Seit vielen Jahren ist es bei den Jägern der HG "Wilsdruffer Land" eine schöne Tradition geworden, in der 1. Dezemberwoche eine Jägerweihnachtsfeier durchzuführen, so auch 2016. In diesem Rahmen wird auch unseren Ehefrauen noch einmal danke gesagt, für ihr Verständnis und Unterstützung hinsichtlich des doch recht großen Zeitaufwandes für unsere jagdlichen Aktivitäten. Ohne sie wäre vieles nicht möglich. Dieses Mal hatten wir uns einen historischen Platz ausgesucht, daß Jagdschloß Herzogswalde, einem Ortsteil von Wilsdruff, unmittelbar an der F 173 nach Freiberg gelegen. Dieses Schloß bauten ehemals die Grafen von Schönberg, neben weiteren in der Umgebung, für sich. Später war es Altersheim, Lazarett, Kindergarten u.a. Jetzt ist es eine Pension und bietet die Möglichkeit der Durchführung von Feiern aller Art im Jägerzimmer, im Jägersaal oder im historischen Kuppelsaal.

Wir Jäger hatten uns natürlich für den Jägersaal entschieden und so trafen sich 30 Jäger und Ehefrauen zu schönen und unterhaltsamen Stunden in vertrauter Runde. Zünftig wurden alle Anwesenden von den Jagdhornbläsern unserer HG mit dem Signal "Begrüßung" eingestimmt. Danach bedankte ich mich noch einmal unseren Ehefrauen ( leider sind wir als Jäger nur Männer und können noch keine Frau unter uns begrüßen ) und ließ anschließend das vergangene Jahr Revue passieren. Zu den Höhepunkten zählten u.a. der Bockaufgang - dieses Mal erst am 08.Mai begangen -, unser Pokalschießen im Juni in Eppendorf und unsere Ausfahrt (ebenfalls mit Ehefrauen) Anfang September in die wunderschöne "Sächsische Schweiz" nach Rathen.

Über unsere Jagdhornbläsergruppe, ihre positive Entwicklung und ihre Aktivitäten habe ich schon mehrfach berichtet. Besonderen Anteil daran hat ihr Leiter Ingo Petzsch, welcher schon seit der Schulzeit das Jagdhorn bläst. Die Übungsabende montags sind immer gut besucht und das Repertoire konnte durch Ventil - und Parforcehörner weiter ausgebaut werden. So war es uns ein Bedürfnis Ingo Petzsch an diesem Abend mit einem Präsent von "Wild und Wein" für seine aufopferungsvolle Arbeit wieder einmal Danke zu sagen. Im Laufe unserer Weihnachtsfeier gaben die Bläser noch mehrere Proben ihres Könnens ab und auch Weihnachtslieder, geblasen auf Ventilhörnern, wurden zu Gehör gebracht.

Foto: W. Niegel


Schließlich sollte auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen und so gab es ein lustiges Würfelspiel um kleine Geschenke, welches allen Anwesenden viel Spaß bereitete.Die gemütlichen Stunden im historischen Ambiente vergingen eigentlich viel zu schnell und so waren wir uns beim Auseinandergehen einig, auch 2017 wird es eine Fortsetzung unseres weihnachtlichen Jahresausklanges geben.

Weidmanns Heil

Wolfram Niegel
Vorsitzender der HG

Erhöhung der Sicherheit auf Wilsdruffs Straßen

Seit Jahren hat sich die Staatsstraße S 36 vom Abzweig an der F 173 / Kesselsdorf  bis zum Ortseingang Limbach zu einem Schwerpunkt bei Wildunfällen entwickelt. An beiden Bereichen der Straße werden durch verschiedene landwirtschaftliche Betriebe große Flächen mit Getreide, Raps und Mais bestellt. Diese bilden für Wildtiere ideale Unterschlupf- und auch Äsungsmöglichkeiten. Weiterhin war zu konstatieren, daß über die S 36 seit vielen Jahrzehnten Wildwechsel führen und die Tiere daran gewöhnt waren diese auch zu benutzen. Da aber der Straßenverkehr hier enorm zugenommen hat, haben die Wildtiere, die oftmals abend- oder nachtaktiv sind, selbst dann kaum bzw. nur wenige Möglichkeiten haben die Straße zu überqueren.
Dazu kommt noch, daß Wildschweine, Rehe aber auch Dachse, Füchse und Waschbären in der Dunkelheit von den Scheinwerfern geblendet werden und oftmals panisch reagieren. Das hat zur Folge, daß das Wild mit Autos bzw. LKW´s kollidiert und erhebliche Sach- aber auch Personenschäden verursacht.
Die Jäger der Pächtergemeinschaft Wilsdruff haben sich nun Gedanken gemacht, wie man dieses Unfallpotential verringern kann. Es gibt verschiedene Möglichkeiten u.a. Wildschutzzäune die kaum jemand bezahlen kann, Verstänkerungsmittel die nur kurze Zeit wirksam sind, akustische Wildwarner die ebenfalls sehr teuer sind und bezahlbare blaue Reflektoren, welche an den Leitpfosten angebracht werden. Hier haben Forscher herausgefunden, daß das von den Wildwarnreflektoren zurückgeworfene blaue Licht der vorbeifahrenden Autos ein Gefahrensignal bei den Wildtieren erzeugt und dazu noch eine Bewegung simuliert. Nach den vorhandenen Informationen können damit 50 und mehr Prozent der Wildunfälle verhindert werden.
Mit diesen Erkenntnissen und einem Lösungsvorschlag in der Tasche, haben sich die Wilsdruffer Jäger an die Stadt-verwaltung Wilsdruff und an Herrn Bürgermeister Rother gewandt. Nach Prüfung der Sachlage wurde eine schnelle und unbürokratische Unterstützungszusage gemacht. Schließlich galt es doch die Sachschäden an den Kraftfahrzeugen und die Personenschäden bei den Fahrzeuginsassen weiter zurückzudrängen. Denn jeder Wildunfall ist einer zu viel und wenn man etwas für die Verhinderung tun kann, sollte man schnell handeln und nicht nur darüber reden. Die Wilsdruffer Jäger bestellten also über 100 solcher blauen Wildwarnreflektoren und nach der Lieferung schlossen sie sich mit dem Bauamt, hier Herrn Börner sowie mit der Straßenmeisterei Freital, hier Herrn Schuricht, zusammen. Innerhalb weniger Tage wurde auch ein Termin gefunden.
Am Donnerstag, dem 27.10.2016 früh war es nun endlich soweit. Von der Pächtergemeinschaft Wilsdruff trafen sich Jürgen Clauß und Wolfram Niegel mit Jörg Rost vom Bauhof Kesselsdorf. Dazu gesellte sich noch Stefan Rödel von der Straßenmeisterei Freital mit dem Sicherungsfahrzeug und dem Schilderwagen. Nach einigen Stunden gemeinsamer und sicher auch nicht ganz ungefährlicher Arbeit am Straßenrand, waren alle Wildwarner in den gefährdeten Straßen-bereichen angebracht. Nun hoffen Alle, daß das blaue Licht der Reflektoren in der Dunkelheit "Gute Arbeit" leistet und die Zahl von Wildunfällen gesenkt werden kann. Abschließend möchten sich die Jäger uns noch einmal recht herzlich bei allen Beteiligten für die uneigennützige Hilfe und Unterstützung mit einem kräftigen "Weidmanns Heil " bedanken.

Autor: Wolfram Niegel

Jahresausflug der Hegegemeinschaft am 9. 9.

Unsere Hegegemeinschaft "Wilsdruffer Land" hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben den jagdlichen Aktivitäten, auch den Zusammenhalt unserer Jäger zu erhalten und zu fördern. Dazu zählen auch jährliche Veranstaltungen bzw. Ausflüge mit den Ehefrauen, um ihnen für ihr Verständnis für unser oftmals zeitaufwendiges Hobby zu danken. So werden jährlich wechselnd ein Vogelschießen oder ein Ausflug organisiert und durchgeführt.
In diesem Jahr hieß das Ziel Rathen in der Sächsischen Schweiz. Überschattet wurden die Vorbereitungen mit der Ungewissheit, fahren die Schiffe der Weißen Flotte oder fahren sie wegen Niedrigwasser nicht. Doch es sollte alles gut werden.
Nach dem Treffen früh im Dresdner Hauptbahnhof ging es schließlich mit der S-Bahn nach Rathen. Das Wetter meinte es mehr als gut mit uns und so waren wir froh über so manches schattige Plätzchen. In Rathen angelangt, begrüßten die Jagdhornbläser unserer HG alle Mitgereisten zünftig mit einem kleinen Konzert. Was wir allerdings nicht eingeplant hatten waren die zahlreichen Schaulustigen, welche erstaunt stehen blieben und später spontan Beifall spendeten. Dann  konnte zunächst die "Eisenbahnwelt " besucht oder der Ort eigenständig erkundet werden. Zum Mittagessen ging es in das "Amselgrundschlößchen" und auch hier gab es wieder musikalische Impressionen auf den Jagdhörnern. Schließlich machten wir uns auf zum Amselsee und genossen die angenehme Kühle, welche auf dem Weg dorthin herrschte. Auf der Amselseebrücke und mit dem beeindruckenden Felsgebilde der "Lokomotive" im Rücken folgten dann weitere Klänge auf den Jagdhörnern. Es erzeugte schon Gänsehaut, wenn das Echo unserer Hörner von den hohen Wänden des Amselsees zurück kam. Auch hier hatten sich zahlreiche Schaulustige eingefunden, um diesem musikalischen Naturschauspiel zu lauschen. Eine Verkostung mit Besichtigung der " Destillerie zu Rathen " schloss den Besuch in dieser wunderschön sich herausgeputzten Gemeinde ab.
Zum Abschluss ging es auf das Schiff, einen alten Schaufelraddampfer mit wenig Tiefgang, welcher uns in 3 Stunden elbabwärts wieder zurück nach Dresden brachte. Hier genossen wir mit unseren Ehefrauen das schöne Wetter bei einem gemeinsamen Kaffeetrinken auf Deck. Die jagdliche Musik sollte auch hier nicht zu kurz kommen und so bliesen wir, zur Freude der anderen Mitfahrer auf dem Schiff, kräftig ins Horn.

Autor: M. Scheel


Bläser vor der Lokomotive

Autor: M. Scheel

Das Echo unserer Jäger und ihrer Ehefrauen auf diesen gelungenen Ausflug war überwältigend und so konnte wieder etwas zur Festigung der Kameradschaft innerhalb unserer Hegegemeinschaft beigetragen werden. Allen, die an der Vorbereitung und Durchführung dieses Ausfluges beteiligt waren, ein herzliches "Dankeschön".

Wolfram Niegel
Vorsitzender der HG "Wilsdruffer Land"


Jahresschießen 2016

Für uns Jäger aus dem "Wilsdruffer Land" hat die Schulung und praxisnahe Ausbildung im jagdlichen Schießen einen hohen Stellenwert und ist uns auch seit Jahren Herzensbedürfnis. Daher sind im Arbeitsplan unserer HG auch in jedem Jahr 4 Termine in dieser Hinsicht verankert. Um diese Termine auch absichern zu können, haben 4 Weidgenossen die Ausbildung zum Schießleiter absolviert und auch erfolgreich abgeschlossen. 

Im Frühjahr gab es das Kurzwaffenschießen auf den Bahnen in Freital - Pesterwitz. Hier können unsere Jäger ihre Fähigkeiten im Umgang mit Pistole oder Revolver überprüfen bzw. festigen. Schließlich kann jeder in die Situation der Abgabe eines Fangschusses kommen und auch das will geübt sein. Um das Ganze nicht ganz so trocken werden zu lassen, gibt es am Ende der Trainingseinheit noch ein Pokalschießen. Hier setzte sich Uwe Fiedler mit 45 ( von 50 möglichen) Ringen durch. Ihm folgten Michael Scheel und Wolfram Niegel. Vor dem Bockaufgang ( bei uns traditionelle am 1.Mai begangen ) gibt es für alle interessierten Jäger unserer HG auf der Schießanlage in Freital - Birkigt die Möglichkeit des Einschießens der Jagdwaffen.

Höhepunkt war auch in diesem Jahr unser Pokalschießen auf dem Schießstand in Eppendorf. Hier gab es insgesamt 23 Teilnehmer. Diese Zahl macht deutlich, wie ernst die Mitglieder unserer HG die Schießausbildung nehmen. Dazu gibt es noch den begehrten Stempel in den Schießnachweis. Viele gehen im Herbst zu Ansitz-Drückjagden und hier wird in fast allen Fällen der Nachweis kontrolliert. Geschossen werden Trap, laufender Keiler und stehender Bock. Früher ging es noch auf den laufenden Hasen, doch diese Disziplin wird in Eppendorf leider nicht mehr angeboten. Es gab spannende Wettkämpfe und am Ende setzten sich in zwei Disziplinen neue Mitglieder unserer HG durch. Begonnen wurde traditionell mit Trap. Es gewann "Neuling" Sven Häber im Stechen gegen Thomas Schröder, nach dem beide zuvor 12 von 15 Tauben geschossen hatten. Den dritten Platz erkämpfte sich Tom Klinter.
Beim laufenden Keiler konnte Stefan Lochmann seinen Sieg vom vergangenen Jahr wiederholen. Diese Mal mit 43 von 50 möglichen Ringen. Es folgten Jens Hartig und Martin Hahn.
Bleibt noch der stehende Bock. Hier hatte unser neues HG Mitglied Tom Klinter eine sehr ruhige Hand und gewann mit der Maximalringzahl von 50. Dahinter kamen Falk Hunger und Jürgen Petzsch auf die Plätze.
Alles in einem eine gelungene Veranstaltung. Für den zügigen Ablauf kann man Tino Adlung und seinen Mannen nur recht herzlich Danke sagen.Im Herbst steht ein kombiniertes Kurzwaffen- und KK Schießen, wieder auf der Schießanlage in Freital - Birkigt, auf dem Programm. Damit es nicht so trocken zugeht, gibt es für die besten KK Schützen wieder einen kleinen Pokal und Urkunden. Damit unterstützen wir seit Jahren die Jäger unserer HG erfolgreich bei der Festigung der Fertigkeiten an und mit der Waffe.

Weidmanns Heil

Wolfram Niegel
Vorsitzender der HG