Jagdverband  Weißeritzkreis e.V.

Jagdverband Weißeritzkreis e.V. - unsere Interessenvertretung zwischen Wilsdruff und Altenberg!

Hegegemeinschaft Osterzgebirge

Die Hegegemeinschaft  Osterzgebirge hat ihren Sitz am Wohnort des Vorsitzenden:

Norman Moucha
Hegegemeinschaft Osterzgebirge
Neustadtstraße 2
01773 Altenberg

Die Leitwildart der Hegegemeinschaft ist die freilebende Rotwildpopulation, die Hegegemeinschaft befasst sich darüber hinaus mit der Bewirtschaftung der Muffelwildvorkommen, des Schwarz- und des Rehwildes in ihrem Wirkungsbereich.

Bedingt durch das Leitwild Rotwild umfasst der Wirkungsbereich der Hegegemeinschaft das Rotwildeinstandsgebiet im Osterzgebirge mit einer Fläche von 26.681 ha.

Zweck und Aufgabe der Hegegemeinschaft ist es, eine ausgewogene Hege und artgerechte Bejagung des Schalenwildes im Wirkungsbereich der Hegegemeinschaft gemäß der Verordnung vom 27. August 2012 nach § 9 (1) zu gewährleisten.

  • Erhaltung und Verbesserung des natürlichen Lebensraumes besonders des Rot- und Muffelwildes durch gezielte Hegemaßnahmen und Biotopverbesserungen
  • Abstimmung der jagdlichen Interessen mit den Belangen der Land- und Forstwirtschaft.
  • Unterstützung der Ziele des aktiven Naturschutzes, des Tierschutzes und der Landespflege.
  • Abstimmung von revierübergreifenden Hegemaßnahmen wie z.B. Wildäsungsflächen, Fütterungsstandorte von Ablenkfütterungen, Wildruhezonen, Besucherlenkung u.a.
  • gemeinsame Einschätzung der Quantität und Qualität der Schalenwildbestände im Bewirtschaftungsgebiet
  • Abstimmung der Abschussplanvorschläge der Jagdausübungsberechtigten und Koordination der Gesamtabschussplanvorschläge für das Schalenwild, sowie Zusammenarbeit mit der Unteren Jagdbehörde und Mitwirkung im Jagdbeirat
  • aktive Beteiligung an den freiwilligen Hegeschauen / Veranstaltungen JV Weißeritzkreis e.V.
  • Pflege der gutnachbarschaftlichen Beziehungen und der Zusammenarbeit der Jäger im Bewirtschaftungsgebiet
  • Empfehlungen zur Regelung der Wildfolge.
  • Einhaltung der Grundsätze der Weidgerechtigkeit bei der Schalenwildbejagung, Beachtung der verschiedenen Verhaltensmuster der unterschiedlichen Wildarten
  • Erstellung von Listen interner und externer Nachsuchengespanne
  • Weiterbildung und Information der Jäger

 

Fortführung des Gruppenabschusses für Rot- und Muffelwild im Rahmen der HG Osterzgebirge in den Jagdjahren 2016/17 bis 2018/19

Insbesondere Rotwild beansprucht große Räume – Einstandsgebiete zur Feistzeit, zur Brunft oder im Winter liegen oft weit auseinander. Die Sicherung dieser Lebensräume ist das Ziel von Hegegemeinschaften.
Rot- und Muffelwild lebt meist in Großrudeln. Die Akzeptanz derselben auch durch Land- und Forstwirtschaft durch weitere Maßnahmen wie Ablenkfütterungen zu erreichen, ist ebenfalls Aufgabe der Hegegemeinschaft.
Die vorhandenen Jagdbezirke sind aber meistens viel zu klein als selbständige Einstandsgebiete.
Ein Mittel zur praktischen Umsetzung des Ziels –große Räume schaffen, populationsübergreifend zu bejagen- ist der Zusammenschluss von gemeinschaftlichen Jagdbezirken und Eigenjagdbezirken zu einem Gruppenabschussplan und –bedingt durch das Landesjagdgesetz von 2012- einem weiteren Gruppenabschussplan des Staatsbetriebes Sachsenforst.

Auch die Abschussmeldungen erfolgen durch den Koordinator der Hegegemeinschaft, so dass die einzelnen Reviere von   Bürokratie entlastet werden.

Zur Zeit ist der Gruppenabschussplan (3 Jagdjahre) für Rot- und Muffelwild allen Alters und beiderlei Geschlechts aufgestellt.

Bei den Hirschen der Altersklassen 2, 3 und 4 wird revierbezogen geschossen, weibliches Rotwild, Kälber, und Hirsche der Altersklasse 1  vollständig aus dem Gruppenschussplan gestreckt.

Monatlich wird den Teilnehmern nach Eingang der Meldung und Einpflegung in die Planungslisten der Stand der Planerfüllung mitgeteilt, sowie Empfehlungen zur weiteren Strategie der Bewirtschaftungen zur Verfügung gestellt.

Dem neuen Gruppenabschussplan sind noch mehr Reviere beigetreten als dem vorherigen: der Gruppenabschussplan der GJB und EJB bewirtschaftet über 22 Reviere.

Wer Interesse hat, kann in nächster Zeit gerne dem Gruppenabschussplan beitreten, und sich entweder beim Vorsitzenden Norman Moucha unter prorotwild@t-online.de oder beim Gruppenabschuss-Koordinator Carsten Geißler unter  kontakt@jagd-osterzgebirge.de melden.