Jagdverband  Weißeritzkreis e.V.

Der Jagdverband diskutiert über seine Zukunft

 

Vorankündigung Stellenausschreibung Projektbearbeiter/in

Der Jagdverband Weißeritzkreis e.V. plant eine Beantragung zu folgendem LEADER-Projekt mit der Einstellung eines Projektbearbeiters (30 Std/Woche) zu folgender Thematik:
Entwicklung und Sicherung des Ehrenamtes in der Wildbewirtschaftung im Bereich des Jagdverbandes Weißeritzkreis e.V.  - Jagd und Wildbewirtschaftung im 21. Jahrhundert.
 
Eine Ausschreibung der Stelle mit Inhaltsangaben erfolgt nach Bestätigung des förderunschädlichen Maßnahmenbeginns auf der Internetseite des Jagdverbandes Weißeritzkreis e.V.
Interessenten können sich melden  bei dr.werthschuetz@gmx.de und HaenelBernd@t-online.de.
 

Obleuteberatung des JV Weißeritzkreis vom 22.03.18

Am 22.03.2018 trafen sich die Eigenjagdbesitzer/Pächter und die Obleute der Pächtergemeinschaften unseres Verbandes zu einer dringenden Beratung über die Nachfolge des Vorsitzenden Bernd Hänel.

Mehrere aktive Vorstandsmitglieder würden nachdrücklich einen entsprechenden Kandidaten in seiner Arbeit unterstützen. 

Die Jägerschaften sind aufgefordert, Mitglieder zu bewegen, sich an der JV-Arbeit zu beteiligen und geeignete Kandidaten an den Vorstand zu melden, z.B. an Dr. Friedhart Werthschütz.

Die Vorstände Dr. Werthschütz und Geißler wiesen in der Veranstaltung nachdrücklich darauf hin, dass die Findungsuhr läuft. Bis zur regulären Obleute-Beratung zur Hegeschau am 05. Mai muss ein geeigneter Kandidat gefunden werden.

Es wäre wirklich mehrwürdig, wenn der mitgliederstärkste Jagdverband in Sachsen keinen Vorsitzenden-Nachfolger finden würde.


Im Landratsamt Sächs.Schweiz/Osterzgebirge

findet Anfang Mai eine Beratung aus Forst, Jagd und Landkreis zur ASP-Vorbereitung im Landkreis statt.

Bitte senden Sie Themenvorschläge kurzfristig an lueva@landratsamt-pirna.de

Neuer Jagdkurs der Jagdschule Weißeritzkreis jetzt anmeldbar

Seminar „Wild küchenfertig aufbereiten“ am 26. Mai 2018
Seminar "1.Hilfe beim Hund" am 08. Juni 2018

Neuer Arbeitsplan Hundewesen

Wildschweinbejagung verstärken – gegen Afrikanische Schweinepest vorgehen

Jagdverband und Bauernverband rufen zur Anlage von Bejagungsschneisen im Mais auf

(Berlin, 22. Februar 2018) Landwirte sollten durch die Anlage von sogenannten Bejagungsschneisen im Mais eine erfolgreiche Bejagung von Schwarzwild durch die Jäger unterstützen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband (DJV) rufen daher gemeinsam die Landwirte dazu auf, bei der diesjährigen Maisaussaat Bejagungsschneisen anzulegen. Die Voraussetzungen für deren unbürokratische und praxistaugliche Anlage sind bereits im vergangenen Jahr von einigen Bundesländern genutzt worden. Mit den vorhandenen Nutzungscodes im gemeinsamen Agrarförderungsantrag wird die Anlage von Blühstreifen und Bejagungsschneisen erleichtert.

Mit Nachdruck fordern die Verbände gleichzeitig die Regierungen aller Bundesländer auf, den vorhandenen agrarpolitischen Spielraum für die Anlage von Bejagungsschneisen zu nutzen und die sogenannten Mischcodes für Bejagungsschneisen auch tatsächlich zur Antragstellung 2018 anzubieten. Bejagungsschneisen müssten zudem künftig in allen Feldkulturen unbürokratisch möglich sein. „Länder, Jäger und Landwirte müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag zur Schwarzwildbejagung im Sinne der Reduzierung der Risiken eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest leisten“, betonten die beiden Verbände.

DBV und DJV erklären, dass es inzwischen ohne großen bürokratischen Aufwand möglich ist, Schneisen zur Bejagung anzulegen, sofern die Bundesländer diese Möglichkeit anbieten. Für Jäger sind diese Schneisen eine gute Möglichkeit, die Schwarzwildbestände in der Feldflur zu reduzieren und somit das mögliche natürliche Verbreitungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Seuchenfall zu senken. Der Deutsche Bauernverband und der Deutsche Jagdverband appellieren an die Jäger, über die gesamte Jagdsaison jede Gelegenheit zu nutzen, Schwarzwild zu bejagen.

Die bisherigen Erfahrungen im Rahmen der EU-Agrarpolitik mit Nutzungscodes für Flächen mit Schneisen, die einen untergeordneten Teil der Gesamtfläche einnehmen, seien durchweg positiv gewesen. Infolge geeigneter Mischcodes entfalle die Notwendigkeit des Herausrechnens dieser Flächen, wodurch sich bürokratischer Aufwand und Rechtsunsicherheit reduzierten. Jetzt müsste diese Möglichkeit in allen Bundesländern zum nächstmöglichen Zeitpunkt geschaffen werden, forderten beiden Verbände.


Jagdschneisen (hier im Mais) erleichtern die Jagd in allen Feldkulturen wie etwa Raps und Weizen.

Quelle: DJV




Seniorentreffen im Lindenhof

Auf Einladung des Vorstandes trafen sich 16 Senioren im Beisein von Herbert Reichel, Heidi Gärtner und Bernd Hänel in der Lindenstube im Lindenhof.

Ein Vortrag über unsere heimischen Tagfalter von Frau Susanne Ziemer vom LPV zeigte die Vielfalt der Arten und informierte über die Lebensräume und Schutzmöglichkeiten für die Schmetterlinge.

Unsere älteren Mitglieder beschäftigen die folgenden Themen.

·        Welche Verantwortung haben die Mitglieder des Jagdverbandes für die Verbandsarbeit?
·        Prof. Mißbach interessierte die Arbeit des Präsidiums des Landesjagdverbandes!
·        Wer kann Ehrenmitglied im Jagdverband werden und wer macht Vorschläge?
·        Wer Grün wählt, wählt den Wolf. Der Wolf wird in seiner Wirkung unterschätzt!
·        Wo es in der Nähe von Wohnanlagen wilde Komposthaufen gibt, gibt es auch Waschbären!
·        Wie werden neue Mitglieder für den Verband geworben?
·        Wie erfolgt die Aus- und Weiterbildung der Jäger? 

Zur Jagdschule Weißeritzkreis informierte Rüdiger Patitz die Anwesenden mit der Bitte, besonders an den Jägernachwuchs aus den eigenen Reihen zu denken.

Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen schauten die über achtzigjährigen Jäger auf ein erfülltes Jägerleben zurück.
Es ist davon auszugehen, dass 2018 wieder ein solches Treffen organisiert wird.


Fachvortrag Frau Ziemer


interessierte Zuhörer


interessierte Zuhörer



Jahreshauptversammlung des Jagdverbands Weißeritzkreis e.V.

Am Freitag, 01. September 2017 fand die Jahreshauptversammlung des Jagdverbands Weißeritzkreis e.V. im Lindenhof in Ulberndorf statt.

Nach der Eröffnung der Versammlung (75 anwesenden Mitglieder) durch den Bläserchor Wilsdruffer Land und den WG Geißler, der die Versammlung moderierte und die Gäste begrüßte, übernahm Vorsitzender Bernd Hänel das Gedenken an die verstorbenen Weidgenossen, denen von den Bläsern das letzte Halali erbracht wurde.

Im Anschluß referierte Prof. Pfeffer aus Leipzig über das Projekt der Uni Leipzig zur intensiveren Erforschung des FSME-Virus in Sachsen, und erbat die Einsendung möglichst vieler Rehdecken über die Bürgerbüros und das Veterinäramt des LRA an sein Institut. Am Ende der Versammlung wurden "Forschungspacks" ausgegeben (Tüten, Verschlüsse, Beschriftungen) die eher zuwenig waren. Die Bereitschaft unserer Jägerschaft zur Mitarbeit an solchen Projekten ist erfreulicherweise vorhanden.

Den Fachvortrag von Prof. Pfeffer finden Sie hier:



Daraufhin berichtete Frau Hesse, Veterinärin beim LRA Sächsische Schweiz/Osterzgebirge über den aktuellen Stand der ASP und die Vorbereitungen bei einem Auftreten in Sachsen. Leider blieb unklar, wer die entsprechenden Desinfektionsmittel für Mensch und Fundplätze bezahlt und wie sie zur Jägerschaft gelangen; ebenso Säcke zwecks Kadaverentsorgung, Containerstellung etc. Diese Aussagen fehlen offensichtlich seitens der übergeordneten Behörden.





Hier Bilder zur Probennahme:


Hier einige Downloads und Bilder:

-wie entnehme ich die Probe korrekt

-Probenbegleitschein zum Runterladen und Ausfüllen

-Antrag auf die "Probenprämie" zum Runterladen und Ausfüllen



Antrag Prämie Tupferprobe Totfund
Schwarzwild Antrag IBAN-zum Ausfüllen.pdf (133.08KB)
Antrag Prämie Tupferprobe Totfund
Schwarzwild Antrag IBAN-zum Ausfüllen.pdf (133.08KB)


Probenbegleitschein Schwarzwild Tupfer Totfund
Schwarzwild Probenbegleitschein ab 2017_09-GHVS.doc (61KB)
Probenbegleitschein Schwarzwild Tupfer Totfund
Schwarzwild Probenbegleitschein ab 2017_09-GHVS.doc (61KB)



Mit dem neuen Erlass des SMS vom 18.09.2017-Monitoring KSP/ASP bei Wild- und Hausschweinen, gültig ab 19.09.2017 wurde offiziell die Bluttupfer für die Beprobung von Fall- und Unfallwild bekanntgegeben. Ich möchte Sie bitten, alle Jagdausübungsberechtigte mit diesen Bluttrockentupfer auszustatten und nähere Anweisung über die Durchführung der Beprobung zu unterrichten. Veterinärin Frau Hesse weist nochmals auf folgende Punkte hin:

1. Das passive Monitoring von Fall- und Unfallwild ist essentiell für das Frühwarnsystem bei der Überwachung der KSP und ASP beim Schwarzwild!!!

2. Der JAB ist verpflichtet gemäß Schweinepest- Monitoring-Verordnung diese Proben zu erbringen!

3. Die Wildschweine müssen – solange kein Verdacht auf eine ansteckende Krankheit vorliegt – nicht entsorgt werden.

4. Die Bluttupfer sind NUR beim Fall- oder Unfallwild anzuwenden.

5. Bei Beprobung des Fall- oder Unfallwild erhält der JAB 10,00€ Aufwandsentschädigung, sofern geeignetes Probenmaterial  erbracht worden ist.

6. Bei der Beprobung, unabhängig ob Blut-, Organ- oder Tupferprobe entnommen werden, sind hygienische Standardmaßnahmen durch den JAB einzuhalten, um eine Verschleppung von Krankheitskeimen durch den Jäger zu verhindern. 

Das Probenkontingent für gesund erlegte Wildschweine ist erfüllt. Ob und in welcher Höhe Gelder für weitere Aufwandsentschädigungen für Proben von gesund erlegten Wildschweinen bereitgestellt werden, wird je nach Probenaufkommen und Haushaltslage durch das SMS  am Jahresende entschieden werden.

Bitte Frau Hesse kontaktieren christin.hesse@landratsamt-pirna.de oder 03501 515-2432 um das erforderliche Material zu erhalten.

 

LJV-Präsidiumsmitglied Gordon Knabe berichtet über die Arbeit im LJV-Präsidium, seine Worte fanden große Zustimmung.

Nächster TOP war der Rechenschaftsbericht des Vorstandes durch Vorsitzenden Bernd Hänel, der letztlich nochmals anmahnte, die Kreisjägerschaft möge sich Gedanken machen, wer die 4 "alten" Vorstandsmitglieder in 2018 ersetzen will, die für diese ehrenamtliche Tätigkeit nicht mehr zur Verfügung stehen werden.

Es folgte der Bericht der Finanzmeisterin Undine Bourgeois, an welchem kein Diskussions- oder Handlungsbedarf ersichtlich war. Die Versammlung entlastete anschließend den Vorstand. Der Betragserhöhung zum Jagdverband um 5 Euro ab dem Jahr 2018 aufgrund einer Beitrags-Anteilserhöhung des Deutschen Jagdverbandes e.V., wurde mit Mehrheit zugestimmt.

Weidgenosse Carsten Geißler, einer der fünf sächsischen Delegierten zum Bundesjägertag 2017 in Warnemünde, stellte im Anschluß die wesentlichen dort erörterten und vertieften Punkte dar, seinen Vortrag finden Sie hier.

Die wesentlichen Themen mit den zugehörigen Downloads, bitte jeweils zum Download anklicken:

1.)Fellwechsel GmbH und Fellwechsel Abgabeformular

2.)WILD Wildmonitoring der Länder Deutschlands Jahresbericht 2015

3.)Wild-auf-Wild mit Verkaufsbroschüre, DJV-Preisliste W-a-W, Rezeptbroschüre Barbeque W-a-W

4.)Tierfundkataster Broschüre

Er stellte aber nicht nur die Ergebnisse des BJT zum Positionspapier Jagd des DJV, zu WILD -Wildmonitoring der Länder-, zu Fellwechsel GmbH, zum Projekt Wild-auf-Wild und zum Tierfundkataster (App TFK_DE) dar, sondern schlug über die auch auf dem BJT angemahnten Forderung nach ständiger Aus- und Fortbildung der Jäger einen Bogen zur Jagdschule Weißeritzkreis, die hervorragende einzelne Bausteine zur Weiterbildung auch für gestandene Jäger bietet.


Autor + Fotos: Carsten Geißler


Jäger verabschieden Grundsatzposition Jagd auf BJT 2017

Download "Grundsatzposition Jagd"

Download "Projekt WILD Beschluss"

Download "Projekt Fellwechsel Beschluss"



Jäger sind moderner als ihr Ruf

DJV stellt erstmals Daten zum Waidwerk in Deutschland vor

(Berlin/Wolfsburg, 10. Juni 2016) Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat erstmals in einer repräsentativen Befragung soziodemographische Daten zu Jagd und Jägern erhoben: Demnach ist der Durchschnittsjäger in Deutschland 57 Jahre alt und ist in drei von vier Fällen verheiratet. Die Durchschnittsjägerin ist 51 Jahre alt und in einem von zwei Fällen verheiratet. Derzeit gibt es bundesweit im Schnitt 7 Prozent Jägerinnen. Doch in den Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung sitzen heute bereits 20 Prozent Frauen.


Querschnitt der Bevölkerung

Jägerinnen und Jäger kommen aus der Mitte der Gesellschaft: Etwa 6 Prozent der Jäger sind Schüler, Studenten oder Auszubildende (Gesamtbevölkerung in Deutschland: 6 Prozent), 37 Prozent sind nicht oder nicht mehr berufstätig (42 Prozent) und 57 Prozent sind berufstätig in Voll- oder Teilzeit (52 Prozent). Ähnlich verhält es sich bei der Berufsverteilung: 23 Prozent (Gesamtbevölkerung: 32 Prozent) sind Angestellte oder Beamte, 13 Prozent (12 Prozent) leitende Angestellte oder Beamte im höheren Dienst, 10 Prozent  (3 Prozent) sind selbständig, 6 Prozent (1 Prozent) in der Land- und Forstwirtschaft tätig und 5 Prozent (4 Prozent) sind Freiberufler.


Familiäre Werte und Eigenverantwortung

Wer zur Jagd geht, lebt traditionelle Werte: 90 Prozent der Jägerinnen und Jäger geben an, in einem Mehrpersonenhaushalt zu wohnen. Im Bundesschnitt sind es nur 59 Prozent. Drei Viertel aller Jäger sind verheiratet (Gesamtbevölkerung: 55 Prozent) und nur etwa 16 Prozent Single (28 Prozent). Jäger tragen Verantwortung für die Gesellschaft: 41 Prozent aller Waidmänner engagieren sich ehrenamtlich, davon anteilig mehr Frauen, die etwa vermehrt Umweltbildungsprogramme oder Naturschutzprojekte umsetzen. Im Vergleich die Gesamtbevölkerung: Hier sind nur 9 Prozent ehrenamtlich im Umwelt- und Naturschutz engagiert.


Ansprechpartner mit Expertise vor Ort

Etwa eine Arbeitswoche pro Monat verbringen die Jäger in ihren Revieren in Wald und Feld. Sei es für Revierarbeiten, wie Biotoppflege und Hochsitzbau oder zur Beobachtung von Wildtieren und zur Jagd. Das macht den Jäger zu einem präsenten Ansprechpartner vor Ort, wenn es um Wild, Jagd und Natur geht.

Auf dem Stand der Technik

Jägerinnen und Jäger sind von gestern? Von wegen! 83 Prozent aller Jäger nutzen das Internet (Gesamtbevölkerung: 80 Prozent ), 82 Prozent haben ein E-Mail-Konto (62 Prozent in der Gesamtbevölkerung) und ein Drittel ist in den sozialen Medien aktiv (27 Prozent in der Gesamtbevölkerung).

Wert der Jagd

Jagd in Deutschland ist die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen. Sie dient der Prävention von Wildschäden oder Tierseuchen und hilft dem Artenschutz. Die DJV-Mitgliederbefragung zeigt zudem: Die Jagd ist ein Wirtschaftsfaktor.  Rund 1.570 Euro kostet die Pacht einer Jagd im Schnitt pro Jahr. Etwa 910 Euro pro Jahr geben Jäger für ihren mobilen Untersatz aus, 520 Euro für Reviereinrichtungen, 390 Euro für Handwerkszeug, wie Messer und Waffen, 280 Euro für Jagdbekleidung sowie 270 Euro für Wildschaden. Sonstige Ausgaben, wie etwa Tierarztkosten für den Hund, liegen etwa bei 180 Euro pro Jahr.

Hinzu kommen jährlich rund 220 Euro aus eigener Tasche für Biotoppflege oder Artenschutzmaßnahmen im Revier. Hochgerechnet auf die rund 375.000 Jägerinnen und Jäger in Deutschland, entspricht dies einer Investition von etwa 82,5 Millionen Euro pro Jahr für Naturschutz. Im Schnitt kommt jeder Jäger insgesamt auf Ausgaben von 4.340 Euro pro Jahr. Mit Investitionen von insgesamt 1,6 Milliarden Euro jährlich kurbeln die Jägerinnen und Jäger die deutsche Wirtschaft an.


Keine Jagd ohne Hund

Der Leitspruch "Jagd ohne Hund ist Schund" wird unter Jägern beherzt: In zwei Dritteln aller Jägerhaushalte ist mindestens ein Jagdhund vorhanden. Im Bundesschnitt besitzen nur etwa 11 Prozent aller Haushalte einen Hund. Dabei sind Vorstehhunde, wie etwa Deutsch Kurzhaar, Deutsch Drahthaar oder Weimaraner unter Jägern besonders beliebt. In jedem vierten Jägerhaushalt kommt ein vielseitig einsetzbarer Vorstehhund vor. Dicht gefolgt von Teckeln (12 Prozent), Apportierhunden (10 Prozent) und Terriern (8 Prozent).


Verantwortung für's Wild

87 Prozent aller Jäger nutzt den Schießstand mindestens ein Mal pro Jahr, um zu trainieren. Nahezu die Hälfte aller Jäger geht jährlich sogar 3 Mal und mehr auf den Stand.

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Quellen:

Vergleichszahlen aus unterschiedlichen Quellenangaben:

Vergleich zur Gesamtbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahre: DeStatis (Alter, Geschlecht, Haushalt), GMS-Politikbus (Berufstätigkeit)Vergleich zur Gesamtbevölkerung in Deutschland ab 14 Jahre: Deutsches Freiwilligensurvey (2014)Vergleich zur Gesamtbevölkerung in Deutschland ab 14 Jahre: ARD/ZDF-Onlinestudie 2015 (Kommunikationverhalten)Vergleich zur Gesamtbevölkerung in Deutschland: Statista 2016: Haustierbesitzer in Deutschland nach Anzahl von Hunden im Haushalt von 2010 bis 2015

Quelle: DJV



 

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